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Studi-Kolumne

Rassismus – Ein langer erfolgloser Weg?

Diese Studi-Kolumne behandelt die Geschichte von Rassismus, sowie die Bedeutung von Rassismus in der Gestaltung. Haben wir aus Vergangenem gelernt? Wo zieht man Grenzen? Wo zeigt man Einsatz?

Oh Gott, das Thema Rassismus ... schon wieder? Wir würden sagen: immer noch. Zuerst waren wir uns unsicher, ob wir uns an einen Artikel über Rassismus herantrauen sollen. Der Artikel muss klar und deutlich gegen Rassismus sein, ein Appell an unsere Gemeinschaft – oder vielleicht einfach ein Artikel zum Lesen und Nachdenken?

1. Hinführung

Aber lasst uns von vorne beginnen:

Was genau ist eigentlich Rassismus?

Rassismus ist eine Ideologie, welche Menschen aufgrund ihres Äußeren, ihres Namens, ihrer Kultur, Herkunft oder Religion abwertet.(1) Das heißt, es erfolgt keine Bewertung nach individuellen Fähigkeiten, sondern nach Aussehen, Glauben und dem Herkunftsland der Eltern. Durch diese Ideologie werden ungleiche soziale und ökonomische Lebensverhältnisse geschaffen, der Ausschluss von Menschen und sogar Gewalt gerechtfertigt.

Falsche Ideologie -
Ungleiche Lebensverhältnisse

Wie ist Rassismus entstanden?

Im Rahmen dieses Essays können wir nur eine Kurzfassung zur Entstehung des Rassismus präsentieren. Denn das Thema, die Entstehung und Entwicklung von Rassismus ist so breitgefächert, dass man eine ganze Arbeit darüber schreiben könnte!

Wo fangen wir also an? Ein wichtiger Punkt ist die Revolution der Seefahrt, im 15. Jahrhundert, durch den portugiesischen Kaiser “Prinz Heinrich der Seefahrer”. Er entwarf ein neuartiges, großes Schiff, mit welchem er die Seefahrt über den atlantischen Ozean eröffnete und dadurch neue Länder entdeckte. Dies tat ihm, unter anderen, Christoph Kolumbus gleich. Dadurch erhielten die Europäer Zugang zu neuen Handelsrouten, sowie zu neuen Ländern und Reichtümern, welche sie ausbeuteten. Für die Erschließung der unbekannten Regionen und deren Ausbeutung benötigte man mehr Arbeitskräfte, wodurch der “atlantische Dreieckshandel” entstand. Das heißt, die Europäer verschleppten Menschen aus Afrika, um diese als SklavInnen in den neu entdeckten Länder, wie Amerika, einzusetzen und um die Reichtümer erfolgreich nach Europa zu bringen. So entstand der SklavInnenhandel, welcher ein bedeutender wirtschaftlicher Faktor in der Weltgeschichte wurde und knapp 400 Jahre andauerte. Damit verbunden ist auch die heute rassistische Namensgebung “Neger” (französisch nègre, spanisch negro, basierend auf eine dunkle Hautfarbe des Bezeichneten (2)), welche im SklavInnenhandel verwendet und dadurch zum Synonym eines SklavInnens wurde. (3)

Rassismus lässt sich schon
im 15. Jahrhundert vorfinden

In einem weiteren aufregenden Punkt der Geschichte konnte
man schon damals die Zwiespältigkeit der Menschen bezüglich dunkelhäutiger, anders aussehender Menschen feststellen. In Nordamerika, vor allem in den Südstaaten, die wirtschaftlich von SklavInnen abhängig waren, wurde vom 16. bis zum 19. Jahrhundert Massensklaverei betrieben. 1861 begann der so genannte Sezessionskrieg, ausgelöst durch die Wahl des Sklavereigegners Abraham Lincoln. Der neue Präsident Amerikas wollte die Sklaverei abschaffen. Doch genau dieses Thema spaltete Amerika, sodass die Südstaaten sich von der Union loslösten. Es brach ein vierjähriger Krieg aus, der darin endete, dass die Sklaverei endgültig abgeschafft wurde und die schwarze Bevölkerung Bürgerrechte erhielt. (4)

1861 -
Der Sezessionskrieg

1885 fand die Kongokonferenz statt, in welcher Afrika durch die Großmächte Europas (Deutschland, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Portugal, Belgien und Italien) in Kolonien aufgeteilt wurde. Hier wurde der SklavInnenhandel zwar verboten, jedoch versuchten die Europäer den aus ihrer Sicht weniger entwickelten Ländern Fortschritt und Glauben zu vermitteln. Bis 1914 war beinahe die gesamte Welt in Kolonien aufgeteilt. (5)

1885 -
Afrika wird aufgeteilt

Das Commonwealth of Nations ist eine Vereinigung unabhängiger Staaten von 1926, welche die gleichen Rechte haben, keinen anderen Staaten untergeordnet, aber dennoch verbunden zur Treue der britischen Krone sind. Folgende unabhängigen Staaten waren die sich selbstverwaltenden Kolonien des Britischen Weltreiches: Kanada, Südafrika, Neuseeland und Australien. Doch bevor es zu dieser Unabhängigkeit kam, herrschte Unterdrückung mit dem daraus resultierendem Kampf der Kolonien um Selbstständigkeit. Das British Empire unterdrückte diese Kolonien, da sie die Vorherrschaft auf den Weltmeeren erlangten und, mit einem Viertel der damaligen Weltbevölkerung, nach und nach das größte koloniale Weltreich errichteten. Zu dieser Bevölkerung zählte auch die Afrikanische. Mit dem atlantischen Dreieckshandel führten die Briten den größten SklavInnenhandel ein, den es je gab. 1807 waren sie für die Verschleppung von 3,5 Millionen SklavInnen verantwortlich. (6)

Unterdrückung der Kolonien
durch das British Empire

1933 kamen die NationalsozialistInnen in Deutschland an die Macht und propagierten Rassentrennung als Teil ihrer nationalsozialistischen Politik. Diesem dunklen Kapitel der deutschen Geschichte können wir im Rahmen dieses kurzen Essays nicht gerecht werden und verweisen daher an dieser Stelle an die zahlreichen Dokumentationszentren in Deutschland und Europa, welche die Geschichte des Dritten Reiches aufarbeiten.

1933 -
Der Nationalsozialismus

Ein weiterer Punkt, der unsere Geschichte und den damit verbundenen Rassismus sehr geprägt hat, war die Apartheid in Südafrika von 1948 bis 1991. Die vorher schon erwähnte Kolonialisierung der Welt hinterließ auch hier ihre Spuren. Die NachfolgerInnen der britischen und niederländischen Kolonist/Innen verbreiteten sich in Südafrika und sorgten für eine staatlich festgelegte und organisierte Rassentrennung. Schwarze verloren dadurch ihre Rechte, ihre Freiheit und Menschlichkeit. (7)

1948 -
Apartheid

Bis heute ist unsere Welt geprägt von Rassismus.

Es ist also höchste Zeit, etwas dagegen zu tun! Rassismus darf in unserer Gesellschaft nicht weiterhin einfach so hingenommen werden. Wir müssen das Problem beim Namen nennen und klar Stellung beziehen. Jedoch ist das nicht immer leicht. Manchmal handeln wir selbst ungewollt oder sogar unbewusst rassistisch.

Seit der brutalen Festnahme des Afro-Amerikaners George Floyd werden die Forderungen der "Black Lives Matter"-Bewegung viel über soziale Medien geteilt, der Hashtag “#blacklivesmatter” ging viral. (8) Eine Chance für Anti-Rassismus-Proteste. Floyd war am 25. Mai in Minneapolis festgenommen worden, weil er mutmaßlich mit Falschgeld Zigaretten gekauft hatte. Ein weißer Polizist drückte dann fast neun Minuten lang sein Knie auf den Nacken des am Boden liegenden Mannes, der mehrfach sagte, er bekomme keine Luft mehr. Ein von einer Passantin aufgenommenes Handy-Video der Szene löste weit über die Grenzen der USA hinaus Empörung aus und verschaffte der "Black Lives Matter"-Bewegung neue Stimmgewalt. (9)

blacklivesmatter

2. Rassismus in der Gestaltung

Doch nun möchten wir Rassismus aus einer anderen Perspektive betrachten. Und zwar aus der Gestaltungsperspektive. Merken oder spüren wir in unserem Bereich denn Rassismus überhaupt?

2.1 Beispiele für Rassismus in der Gestaltung

Offensichtlicher Rassismus

2016 bewarb der Smoothie-Hersteller “True Fruits” eine schwarze Flasche mit dem Slogan „Unser Quotenschwarzer“. Die Werbung zur Flasche war bewusst provokant gestaltet. Ein Jahr später lauteten die Werbebotschaften: „Schafft es nur selten über die Grenze“ oder „Noch mehr Flaschen aus dem Ausland“. Nach eigenen Angaben der Firma habe diese damit bewusst rechte Politik kritisieren wollen. Es handle sich nicht um Rassismus, sondern vielmehr um eine Kampagne gegen Fremdenfeindlichkeit.

Es gibt viele verschiedene Art und Weisen, eine schwarze Flasche zu vermarkten. Die Frage bleibt trotzdem, warum sich ein ganzes Marketing Team dazu entschied, eine Werbekampagne zu wählen, die sich auf die schmerzenden und negativen Erfahrungen einer ethnischen Minderheit bezieht um diese zu „unterstützen”? Oder geht es True Fruits mit seinem provokativen Marketing ohnehin vor allem darum, aufzufallen? (10)#

Unser Quotenschwarzer

Unabsichtlicher Rassismus

Im Jahr 2018 steht das Textilunternehmen Hennes & Mauritz (H&M) im Fokus der Medien. Aufreger ist ein Produktfoto aus dem britischen Onlineshop der Modekette. Auf dem Bild ist ein dunkelhäutiger Junge zu sehen, der einen Pullover mit der Aufschrift "Coolest Monkey in the Jungle", Coolster Affe im Dschungel, trägt. Das Internet ist empört über die Wahl des Models, denn das Wort "Affe" ist eine verbreitete, rassistische Beleidigung für schwarze Menschen. Außerdem sorgt in diesem Zusammenhang ein weiteres Bild aus dem Online-Shop für Aufsehen: Es zeigt einen weißen Jungen mit einem ähnlichen Pullover, auf dem jedoch "Survival Expert", also Überlebensexperte, steht. In einer ausführlichen Stellungnahme entschuldigte sich die Modekette für dieses Fauxpas. Das Produkt wurde aus dem Sortiment, sowie auch aus allen Kanälen und aus dem Online-Shop entfernt. (11)

War das die richtige Reaktion? Vermutlich ja. Alles weitere hätte nur für noch mehr Skandale gesorgt. Betrachten wir einmal die unterschiedlichen Sichtweisen auf das Geschehen. Die FotografInnen, Mode- und GrafikdesignerInnen haben sich, vermuten wir, nichts dabei gedacht. Sie haben wahrscheinlich keinerlei rassistische Verknüpfung entdeckt und konnten somit den Skandal nicht frühzeitig abwenden. Das heißt es musste eine Insensibilität bezüglich der Thematik bestehen. Wohingegen BetrachterInnen und KundInnen direkt die Verknüpfung gefunden und angefochten haben. Doch was ist nun rassistisch? Ist es der Gedanke der Verbindung von T-Shirt und dunkelhäutigem Kind? Oder ist es die Missachtung von möglichen rassistischen Anspielungen? Genau das sind Fragen, die bei uns aufgekommen sind und Rassismus von mehreren Seiten beleuchten. Wo fängt Rassismus an und wo hört er auf? Was können Unternehmen, wie H&M, dagegen tun, um solche Vorkommnisse zu verhindern? Auf welche Art und Weise müssen Denkmuster durchbrochen werden?

Seit 2000 existieren die sogenannten Gleichberechtigungsrichtlinien, welche der Rat der Europäischen Union beschloss. Außerdem zeigt das Arbeitsschutzgesetz auf, dass Diskriminierung ein klarer Verstoß ist. Rassismus ist daher ganz klar ein Verstoß gegen das Gesetz. Doch diesem Verstoß sind sich vor allem große Unternehmen nicht bewusst genug. Gerade sie müssen besonders aufpassen, was sie veröffentlichen, ansprechen oder darstellen. Dazu ist auch in Unternehmen Aufklärung, Akzeptanz und Gleichberechtigung der MitarbeiterInnen dringend nötig.

"Coolest Monkey
in the Jungle"

Wo zieht ihr

die Grenze?

Werden dunkelhäutige GestalterInnen ausgeschlossen?

Diese Frage kommt auf, wenn man sich mit dem Thema Rassismus in der Gestaltung auseinandersetzt. Sie beschäftigt viele DesignerInnen, vor allem die, die etwas in unserer Gesellschaft verändern wollen. So erfolgt auf die oben stehende Frage eine Gegenfrage: Kennt ihr berühmte dunkelhäutige DesignerInnen?
Auf diese Frage hatten wir keine Antwort, was uns selbst verwundert hat. Alle Designikonen, von welchen wir lernen, sind - weiß. Darüber habt ihr wahrscheinlich noch nie nachgedacht, oder? Kein Wunder, wenn Schwarze zum Beispiel erst gar nicht zum Studieren zugelassen wurden, keinerlei Aufstiegschancen oder Anerkennung erhielten. Für viele Dunkelhäutige bleibt der Erfolg also aus – trotz Fleiß, trotz Aufstieg. Das sollten wir ändern!

2.2. Stellungnahme

Mit jeder rassistischen Handlung, mit jeder rassistischen Äußerung, ob gewollt oder ungewollt, werden Menschen abgewertet und ausgegrenzt. Rassismus trennt uns alle in ein "Wir" und "die anderen". Bedanken wir uns also bei den Leuten, die aufgestanden sind, die sich gegen Rassismus engagiert und weitergekämpft haben.

Der Wille ist da – doch reicht es, sich an Demos zu beteiligen und mitzulaufen? Wir denken, das ist nur der Anfang. Wir müssen in den Köpfen der Menschen weitermachen: Das heißt Aufklärung, Erklär-
ung und Reflektion. Dies gelingt in der Familie, in der Erziehung, im Freundeskreis und bei uns selbst. Es gilt, unseren eigenen Rassismus zu überwinden. Leider steckt Rassismus oftmals in unserer Sozialisierung. Dennoch können wir bei uns selbst anfangen, uns über Rassismus Gedanken machen und diese Gedanken auffangen und reflektieren. Wir müssen unsere Gedanken aufräumen, das eigene Weltbild öffnen und alle Vorurteile beiseite schieben. Demonstrieren allein reicht nicht. Wir sprechen von einer Ungerechtigkeit, die seit Jahrhunderten besteht und fortgesetzt wird. Rassismus verschwindet nicht einfach, er ist in unserem System verankert. Wir müssen aktiv bleiben. Wir müssen kämpfen. Wir müssen weiter in die Tiefe gehen. Rassismus darf nicht auf der oberflächlichen Ebene bleiben, er muss verstanden werden, um besiegt werden zu können.

Aufklärung - Erklärung - Reflektion

2.3 Was können wir als GestalterInnen gegen Rassismus tun?

Andere konfrontieren und aufklären

Bei der Entscheidung, was akzeptables und was inakzeptables soziales Verhalten ist, bringt uns unser gesunder Menschenverstand und unsere Empathie sehr weit. Rassismus und andere feindliche Haltungen sind leider nahezu in allen Teilen unserer Gesellschaft anzutreffen. Ein solches Verhalten ist inakzeptabel, und wir sollten diejenigen, die sich rassistisch äußern, unabhängig von ihrem sozialen Status, aufrufen, verurteilen und aufklären.

Als GestalterInnen tragen wir Verantwortung für die Arbeit, die wir in die Welt setzen. Wenn ein AuftraggeberInnen beleidigende oder unangemessene Botschaften verwenden möchte, ist es unsere Pflicht, unsere Bedenken zu kommunizieren. Obwohl es schwierig sein könnte, die Kunden damit zu konfrontieren, da dies die Arbeit und die damit verbundenen Einnahmen gefährden könnte – wir werden für unsere professionelle Beratung engagiert und sollten dementsprechend handeln.

Wir tragen Verantwortung!

Transdisziplinäre Gestaltung

GestalterInnen sind es gewohnt, viele Aufgaben selbst zu erledigen, vom Schreiben, Bearbeiten, Fotografieren bis hin zum Druck und der Veröffentlichung. Während dieser Prozesse können wir versucht sein, Dinge zu tun oder über Thematiken zu sprechen, über die wir zu wenig wissen. Sind wir uns als Kreative der politischen Bedeu-
tung und Wirkung unserer Arbeit in der heutigen Gesellschaft wirklich bewusst? Wir sollten nicht davon ausgehen, dass unser Wissen in einem Bereich automatisch in einen anderen übersetzt werden kann. Wir sollten uns an BenutzerInnen, Gemeinschaften, ÜbersetzerInnen, AnthropologInnen, SoziologInnen, an jene wenden, die uns den nötigen Rat und Unterstützung geben können. (12)

Unterstützung suchen

Mit anderen DesignerInnen beschäftigen

Lasst doch mal Eams, Le Corbusier, Aicher, Gropius und Bill beiseite und entdeckt etwas Neues! Schaut euch um, sei es auf Google oder in der Bibliothek, und beschäftigt euch mit DesignerInnen, die ihr noch nicht kennt. Das müssen nicht nur schwarze DesignerInnen sein – aber: schaut auch in anderen Ländern vorbei, ihr könnt noch einiges lernen und mitnehmen. Vielleicht kommt ihr ja sogar mal dazu, über weniger bekannte Gesichter ein Referat zu halten oder diese zu teilen, sei es auf Social Media oder in eurem Freundeskreis. Nicht nur die großen, bekannten DesignerInnen haben etwas drauf.

Sich weiterbilden,
sich mit Neuem beschäftigen

Trotz aller Einsichten ist es möglich zu scheitern. Aber wir sollten uns zu unseren Fehlern bekennen, Verantwortung übernehmen und aus ihnen lernen. Fehler sind menschlich, aber diese Momente des Scheiterns geben uns wichtiges Wissen, um bessere GestalterInnen und bessere Menschen zu werden.

Ich bin Leene Voges

Leene Voges

Name: Leene Voges

Alter: 22

Wohnort: Hamburg

Beruf: Studentin

Hauptcharakterzug: open-minded

Lieblingsschrift: Frutiger, Montserrat

Lieblingsfarbe: olive

Ich bin Gianna Ricci

Gianna Ricci

Name: Gianna Ricci

Alter: 24

Wohnort: Schwäbisch Gmünd

Beruf: Studentin

Hauptcharakterzug: herzlich

Lieblingsschrift: Century Gothic

Lieblingsfarbe: gelb